
Adresse:
Muzeum Inżynierii Miejskiej w Krakowie
ul. św. Wawrzyńca 15
31-060 Kraków
tel.: 12 428 66 00
Rezerwacja 12 428 66 00 wew. 11
Museum für Städtebau in Krakau

Das Museum für städtische Technik wurde am 1. Oktober 1998 von der Stadtgemeinde Krakau gegründet und erhielt als Sitz die historischen Hallen des ältesten Krakauer Straßenbahndepots.
Die Ursprünge des Museums reichen bis ins Jahr 1975 zurück, als während der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Krakauer öffentlichen Nahverkehrs die Idee entstand, in Krakau ein Verkehrsmuseum zu gründen. Einen großen Beitrag zur Gründung der neuen musealen Einrichtung leistete die 1984 beim städtischen Verkehrsbetrieb in Krakau gegründete Historische Sektion, deren erster Leiter Jan Koźmic war. Die Bemühungen der Mitglieder führten 1985 zur Eintragung des architektonischen Ensembles der Straßenbahndepots in der ul. św. Wawrzyńca in das Denkmalregister von Krakau unter der Nummer A-680.
An der Gründung des neuen Museums waren auch Mitglieder anderer technikbezogener Institutionen beteiligt, wie etwa der Verband der Verkehrsingenieure und -techniker oder der Klub der Liebhaber des Stadtverkehrs. Besonders hervorzuheben ist die Rolle der 1990 gegründeten Krakauer Gesellschaft zum Schutz technischer Denkmäler, deren Aktivitäten die Organisation des Technikmuseums in Krakau erheblich beschleunigten.
Ein bedeutender Tag in der Geschichte des Museums war der 15. Februar 1994, als in der Halle des schmalspurigen elektrischen Straßenbahndepots von 1901 in der ul. św. Wawrzyńca ein Depot für historische Fahrzeuge beim MPK Krakau GmbH eingerichtet wurde. Die Sammlungen dieses Depots sowie der Ort selbst wurden zum Ausgangspunkt des Museums für städtische Technik.
Mit der Gründung des Museums begann der Prozess der Revitalisierung der einzelnen Gebäude und ihrer Anpassung an museale Zwecke. Im Jahr 2000 begann die Renovierung des Schmalspurdepots für elektrische Straßenbahnen, der Werkstätten und des Kraftwerks – heute Halle D. In den Jahren 2006–2007 wurde das Pferdebahn-Depot (Halle E) renoviert, und 2007–2008 folgte die Restaurierung der Halle von 1912, die als Garage für normalspurige elektrische Straßenbahnen errichtet worden war – heute Halle F. Gleichzeitig wurden Gleise bis zur Halle geführt, was eine Verbindung mit dem städtischen Netz ermöglichte. So konnten historische Straßenbahnen wieder zum Leben erweckt werden und fahren gelegentlich, z. B. im Sommer als Krakauer Museumslinie, durch die Stadt.
In den Jahren 2008–2009 wurde der ehemalige Sitz der Krakauer Straßenbahngesellschaft, ein Gebäude von 1882, revitalisiert. Es dient heute als Verwaltungssitz des Museums. In den folgenden Jahren wurden auch Lagerhäuser aus dem Jahr 1882 restauriert. Der Museumshof wurde ebenfalls aufgewertet, unter anderem durch das Entfernen der oberen Deckschicht. Dabei wurde ein historischer Benzintank von 1923 freigelegt, der heute unter einer gläsernen Pyramide ausgestellt ist.
Das Museum hat auch eine Außenstelle – den Stanisław-Lem-Erfahrungspark in der Aleja Pokoju 68 im Park der Luftfahrtspioniere. Es handelt sich um eine Freiluftausstellung – ein Park, in dem man durch interaktive Experimente in Akustik, Mechanik, Hydrostatik und Optik spielerisch die Gesetze der Physik entdecken kann.
