Schloss Krzyżtopór in Ujazd

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Im Dorf Ujazd, das malerisch in der Gemeinde Iwaniska in der Sandomierzer Hochebene in der Woiwodschaft Świętokrzyskie liegt, sind die zauberhaften Ruinen eines barocken Festungspalastes zu sehen. Dort errichtete der Sandomierzer Woiwode Krzysztof Ossoliński im 17. Jahrhundert eine riesige Magnatenresidenz, die noch heute in ihrem verfallenen Zustand einen fast mystischen Eindruck macht. Das Gebäude ist riesig und war vor der Gründung von Versailles die größte Schlossanlage in Europa.
Der Legende nach war das monumentale Bauwerk in vier Türme unterteilt, um die Jahreszeiten darzustellen. Im Inneren wurden 12 Säle und 52 Zimmer eingerichtet, um die Monate und Wochen des Jahres zu symbolisieren. Das Schloss soll so viele Fenster gehabt haben, wie es Tage im Jahr gibt, und eine der Kammern war mit einem Glasdach ausgestattet, über dem ein Aquarium mit exotischen Fischen funktionierte. Das Gelände um das Gebäude herum war mit ausgedehnten prächtigen Gärten versehen. Nach dem Tod von Krzysztof Ossoliński und seinem Sohn Krzysztof Baldwin wechselte Krzyżtopór sehr oft den Besitzer, aber sie waren nicht in der Lage, es so prächtig zu gestalten, wie es zu Zeiten der Ossolińskis gewesen war. Im Jahr 1655 wurde die Burg von den Schweden erobert und geplündert, und das Werk der Zerstörung wurde von den Stangenbündlern vollendet. Krzyżtopór verfiel allmählich in einen Zustand des Verfalls. Im Jahr 2007 ging das Eigentum an der Burg auf die Gemeinde Iwaniska über.
Die größte zyklische Veranstaltung, die auf der Burg stattfindet, ist das Internationale Ritterturnier um den Zobel von Krzysztof Baldwin Ossoliński. Es zieht zahlreiche Ritterbruderschaften aus ganz Polen und dem Ausland sowie Tausende von Touristen an. Während der Tourismussaison werden auch andere Veranstaltungen zur kulturellen Freizeitgestaltung organisiert.

