Nationalmuseum der Region Przemysl

Medaillen im Museumsladen erhältlich!
Das Museum entstand auf der Grundlage privater Sammlungen der Gesellschaftsmitglieder Kazimierz Maria und Tadeusz Osiński, die durch zahlreiche Spenden der Einwohner von Przemyśl und der umliegenden Bevölkerung erweitert wurden. In den folgenden Jahren wuchsen die Bestände durch Ankäufe sowie durch Feldforschungen und Erkundungen. Die Osińskis sammelten Objekte aus den Bereichen Archäologie, Ethnographie, Kunst, historische Erinnerungsstücke und Archivmaterial. Vor 1909 umfasste die Sammlung über 1.500 Gegenstände, etwa 3.000 Bücher und rund 2.000 Stadt- und Landakten.
Die feierliche Eröffnung des Museums fand am 10. April 1910 unter Beteiligung zahlreicher Stadt- und Kirchenvertreter sowie der Bevölkerung statt. Während der Zeremonie hielt Bischof Józef Sebastian Pelczar eine Rede, segnete die Einrichtung und wünschte ihr Wachstum zum Wohle der polnischen Wissenschaft und Kultur.
1921 erhielt das Museum auf einer Tagung in Posen den Namen Nationalmuseum des Przemyśler Landes und wurde eines von 14 polnischen Museen, die in den Verband Historischer und Künstlerischer Museen aufgenommen wurden.
Heute ist das Museum eine vielseitige Einrichtung mit Sammlungen in den Bereichen Archäologie, Ethnographie, Geschichte, Kunst und Kunsthandwerk sowie Naturkunde. Die Bibliothek umfasst über 36.000 Bände an Büchern und Zeitschriften. Zum Nationalmuseum des Przemyśler Landes gehören zwei Zweigstellen: das Glocken- und Pfeifenmuseum (eröffnet 2001) und das Museum der Stadtgeschichte Przemyśl (eröffnet 2005).

