
Adresse:
ul. Kupa 18
31-358 Kraków
tel. (12) 430 55 77
Isaak-Synagoge in Krakau

Medaillen sind im Inneren der Synagoge erhältlich!
Die Synagoge wurde von Izaak Jakubowicz gegründet, einem der reichsten Juden Krakaus. Der Entwurf und Bau lagen in den Händen zweier Italiener – Giovanni Battista Trevano und Giovanni Falconi. Der Hauptteil der Synagoge besteht aus einem Gebetsraum für Männer und einer Frauenempore im Obergeschoss, die durch Arkaden mit toskanischen Säulen getrennt ist.
Heute ist die Isaak-Synagoge wieder in Betrieb. Sie ist für Touristen geöffnet und beherbergt eine Dauerausstellung mit zwei sehr unterschiedlichen Filmen über das jüdische Leben: „Krakauer Kazimierz“ (1936) und „Umsiedlung ins Krakauer Ghetto“ (1941). Zudem gibt es eine Sammlung historischer Fotografien, die das jüdische Alltagsleben sowie Besuche ausländischer Würdenträger dokumentieren.
In der Synagoge finden Konzerte und Veranstaltungen statt. Es gibt auch Informationsbroschüren und eine Auswahl an Büchern.
Mit der Synagoge ist eine Legende verbunden:
Izaak Jakubowicz war einst sehr arm. Eines Nachts hörte er im Traum eine Stimme, die ihm sagte, er solle nach Prag reisen, um unter einer Steinbrücke einen Schatz zu finden. Dort angekommen, stellte er fest, dass die Brücke von Soldaten bewacht wurde. Er erzählte einem Soldaten seinen Traum – dieser lachte und meinte, er habe geträumt, dass ein gewisser Ajzyk aus Kazimierz einen Schatz unter seinem Ofen versteckt habe. Izaak kehrte nach Hause zurück, riss den Ofen ab und fand tatsächlich einen Schatz, der ihm den Bau der Synagoge und eines Handelshauses ermöglichte.
