Zisterzienserabtei in Wąchock

Medaillen am Haupteingang erhältlich!
Das Kloster in Wąchock wurde an der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert erbaut. Es ist eines der schönsten Beispiele romanischer Architektur in Polen. Das Kloster wurde 1179 vom Krakauer Bischof Gedko gegründet.
Dank der Bemühungen der Zisterzienser erhielt Wąchock 1454 das Stadtrecht nach Magdeburger Recht. Die örtlichen Zisterzienser spielten eine bedeutende wirtschaftliche Rolle. Die Mönche beschäftigten sich mit Viehzucht, Müllerei, Weberei sowie Bergbau und Hüttenwesen. Die Abtei Wąchock erhielt das Privileg, in den Fürstentümern Krakau und Sandomierz nach Erzen zu suchen. Dies führte zur Gründung eigener Hütten und markierte den Beginn des altpolnischen Hüttenreviers.
1656 wurde das Kloster von den Truppen des siebenbürgischen Fürsten Georg II. Rákóczi überfallen, die die Stadt und die Umgebung verwüsteten und das Kloster um sein reiches Archiv, die Schatzkammer und wertvolle Artefakte beraubten. Die russischen Behörden lösten das Kloster 1818 auf.
Erst 1951 wurde das Zisterzienserkloster in Wąchock wiederbelebt. Durch die Bemühungen des Konvents und mit staatlicher Unterstützung begann die Restaurierung dieses wertvollen historischen Ensembles. Heute dient die Abtei dem Orden und der Kirche durch Gebet und Arbeit und ist gleichzeitig eine wertvolle Touristenattraktion. Sie ist für Besucher zugänglich, und zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten gehören zweifellos: die romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, das prächtige romanische Kapitelhaus, der Speisesaal, die Kreuzgänge, das Fraterium und andere. Die Mauern der Abtei Wąchock wurden auch zur letzten Ruhestätte für die Überreste von Major Jan Piwnik „Ponury“ – einem herausragenden Kommandeur der Heimatarmee. Weitere Informationen finden Sie auf der Website: www.wachock.cystersi.pl

