
Adresse:
Szegedi Vadaspark
6725 Szeged, Szél u. 90. (a Kálvária sugárút, illetve a Szél utca felől.)
Gazdasági bejárat: 6725 Szeged, Cserepes sor 47.
Tel.: +36 62 542 530, +36 62 542 531
E-mail: info@zoo.szeged.hu
Szegediner Wildtierpark

Zoo Szeged – Ein wachsendes Juwel des Naturschutzes
Der Aufbau des Zoos in Szeged verlief nur langsam. Erst am 28. Mai 1989 öffnete er seine Tore für die Öffentlichkeit – anfangs als nur 3 Hektar großes Ausstellungsgelände. Aufgrund mangelnder finanzieller Mittel war die Haltung großer Tierarten nicht möglich. So entstand ein einzigartiges Konzept: Der Zoo spezialisierte sich auf kleinere Arten. Besonders bei Krallenaffen erzielte man große internationale Erfolge in Zucht und Haltung.
1992 begannen bedeutende Entwicklungen, deren erstes Ergebnis 1993 das neue Unterrichtszentrum war. Umweltbildung ist von Beginn an ein zentraler Schwerpunkt des Zoos, wodurch er zu einem bedeutenden Bildungszentrum der Region wurde.
1994 wurde zum 5-jährigen Bestehen das erste kontinental gegliederte Gehege fertig: das 5,5 Hektar große Südamerika-Areal. Die Tiere wurden in großen, meist mit Elektrozäunen gesicherten Freianlagen gezeigt – damals ein Novum in Ungarn. Seitdem wird dieser Bereich ständig erweitert, beginnend mit dem Affenwald für Klammeraffen. Nach und nach erhielten auch Tiere anderer Kontinente weiträumige, naturnahe Lebensräume. 1997 wurden zwei Affeninseln für Gibbons und Siamangs eröffnet.
Im Jahr 2000 wurden das Papageienhaus und eine große Voliere fertiggestellt sowie weitläufige Gehege für japanische Makaken und Kiangs. 2001 war ein bedeutendes Jahr: Mähnenwölfe wurden erfolgreich gezüchtet. Luchse erhielten ein über 1.000 m² großes Gehege, wo auch ein Lehrpfad entstand. Viele Vogelarten – Schnee-Eulen, See- und Kaiseradler, Raben – bezogen neue, große Volieren. 2002 war erneut ein Erfolgsjahr: Schwarzbrüllaffen brachten Nachwuchs zur Welt, ebenso Schneeleoparden in ihrem neuen Gehege.
2003 wurde das alte Affenhaus modernisiert und zum Atlantischen Regenwaldhaus umgestaltet. Ab 2004 entstanden neue Winterquartiere für viele Tiere. Das Asienhaus diente als Innengehege für Gibbons und Wanderoos. Das Südamerika-Haus wurde für Brüllaffen, Tapire, Klammeraffen und Wasserschweine gebaut.
2005 entstanden neue Gebäude und Gehege im Afrika-Bereich für die Löwen sowie für Erdmännchen und Spornschildkröten. Am Jahresende erhielt der Zoo neue, seltene Tierarten: Fleckenhyänen zogen ins Löwenhaus, und Chinesische Wasserrehe in ein Waldgehege. 2006 folgten das Madagaskar-Haus und das Flamingo-Haus.
2007 wurde das Jaguarhaus eröffnet und das Zooschul-/Terrariumhaus renoviert. 2008 wurde der neue Haupteingang eröffnet, der Afrika-Bereich mit Geparden, Meerkatzen, stumpfnasigen Krokodilen und Finken erweitert sowie das Vielfraßgehege eröffnet.
2009 entstanden Gehege für Sibirische Tiger und Nordchinesische Leoparden. 2010 wurden Gehege für Grauwölfe, Fischotter, Goldschakale, Ameisenbären und Vögel fertiggestellt. 2011 wurde das Giraffenhaus eröffnet.
2012 kamen eine Pinguin-Anlage, ein renoviertes Asienhaus und neue Gehege für Nebelparder, Binturongs und Kleine Pandas. 2013 folgten die Seehundanlage und der Äthiopien-Bereich mit Geiern, Dscheladas und Klippschliefern.
2014 zeigte Szeged als dritter Zoo weltweit die stark bedrohte Ungarische Wiesenotter in Außenanlagen. Es entstand ein Gehege für heimische Hirscharten und Mufflons.
2015 wurden Anlagen für Braunbären, Waldrappen und Murmeltiere gebaut. 2016 folgten Greifstachler und Präriehunde.
2018 eröffnete im Rahmen des Programms „Moderne Städte“ das Elefantenhaus, in dem auch Papua-Hornvögel und Zwergotter zu sehen sind.
