
Adresse:
Ostrów Tumski
plac Kościelny
50-329 Wrocław
tel: 71/322-25-74
Stiftskirche zum Heiligen Kreuz in Wrocław

Medaille am Automaten am Eingang auf der linken Seite erhältlich!
Die Kollegiatskirche zum Heiligen Kreuz und die St. Bartholomäus-Kirche in Breslau – eine gotische Kirche auf der Dominsel in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Burg der schlesischen Piasten. Eine zweistöckige Backsteinkirche im gotischen Stil mit zwei Türmen.
Die Oberkirche ist dem Heiligen Kreuz geweiht, die Unterkirche – dem Heiligen Bartholomäus.
Wichtige Daten:
11. Januar 1288: Gründung der Kirche nach Beilegung des Streits zwischen Herzog Heinrich IV. Probus und Bischof Thomas II.
1290: Herzog Heinrich IV. stirbt und wird vorübergehend im Presbyterium der Kirche beigesetzt.
September 1295: Bischof Jan Romka weiht die Kirche.
1632-1634: Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Kirche entweiht, geplündert und verwüstet (protestantische Truppen nutzten sie als Lager und Stall).
1672 und 1723: Kirchenrenovierungen – führten zu barocken Innenausstattungen. Beide Ebenen erhielten neue Altäre, die Oberkirche eine neue Orgel.
1704-1705: Vier überlebensgroße Figuren wurden im Hauptaltar aufgestellt: Hl. Hedwig, Hl. Barbara, Hl. Bartholomäus und Hl. Andreas.
1807: Während der Belagerung Breslaus durch napoleonische Truppen diente die Unterkirche als Schutzraum.
1810: Die preußische Regierung löste das Kollegiatstift auf und säkularisierte dessen Eigentum. Die Kirche wurde der Dompfarrei übergeben.
Bis 1921: Die Unterkirche diente als Garnisonskirche.
1925: An der Kirche wird eine eigene Pfarrei eingerichtet.
1945: Etwa 25% beider Ebenen wurden zerstört.
1945: Beginn des Wiederaufbaus und der Renovierung. Die Heilig-Kreuz-Pfarrei wird von der Dompfarrei betreut.
1946-1956: Die Unterkirche wird wiedereröffnet – Messen für die deutsche Bevölkerung.
1956: Die Unterkirche wird den griechischen Katholiken übergeben, die sie schrittweise für ihre Liturgie anpassen.
1958: Vollständiger Wiederaufbau der Oberkirche.
1997: Die griechischen Katholiken erhalten die St. Vinzenz-Kirche. Die Unterkirche kehrt zur Dompfarrei zurück.
1998: Kardinal Henryk Gulbinowicz reaktiviert das Kollegiatstift.
