Schlossmuseum in Pszczyna

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Schloss Pszczyna – eine ehemalige Magnatenresidenz in Pszczyna in Oberschlesien, gegründet im 11. oder 12. Jahrhundert, seither mehrfach umgebaut. Im Mittelalter gehörte sie u. a. den Herzögen von Opole und Racibórz, den Herzögen von Opawa und den Herzögen von Cieszyn. In den Jahren 1548-1765 gehörte es der schlesischen Familie von Promnitz, 1765-1847 den Herzögen von Anhalt-Köthen-Pless und ab 1847 den Herzögen von Hochberg von Pless aus Książ. Zwischen 1870 und 1876 bauten sie das Schloss um, wodurch es seine heutige neobarocke architektonische Form erhielt.
Zusammen mit dem historischen Landschaftspark im englischen Stil mit einer Fläche von 156 ha bildet es einen Schloss- und Parkkomplex. Im Jahr 1946 wurde es in ein Museum umgewandelt, das heute unter dem Namen Schlossmuseum in Pszczyna betrieben wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Burgen und Schlössern in Schlesien, die während und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, hat das Schloss Pszczyna seine ursprüngliche Ausstattung und Einrichtung bewahrt und ist heute eines der wertvollsten Denkmäler der Wohnarchitektur in Polen.

