Salzsee-Zoo Salzsee-Zoo Salzsee-Zoo Salzsee-Zoo
Adresse:

Nyíregyháza
Sóstói út, 4431
Hungary
Tel.: +36-42/479-702
+36-42/479-703
info@sostozoo.hu

sostozoo.hu

Salzsee-Zoo

Der Nyíregyházer Zoo wurde 1974 unter dem Namen „Nyíregyházi Vadaspark“ eröffnet. Er befindet sich 5 km von der Stadt entfernt im Erholungsgebiet Sóstó, in einem 14 Hektar großen Eichenwald. Sóstó wird von der Stadtverwaltung Nyíregyháza betreut, und die Grenze des Stadtteils beginnt am Eingang des Parks. Aus diesem Grund verwendet der Park bis heute auch den Namen „Sóstó Zoo“.

Der Zoo ist leicht mit der Schmalspurbahn, dem Auto oder dem Bus Nr. 8 erreichbar. Besucher, die mit dem Auto kommen, können den kostenlosen Parkplatz nutzen. Gegenüber dem Eingang im Parkplatzbereich steht eine Giraffenstatue, die die erste größere Attraktion des Parks darstellt. Beim Betreten sieht man zuerst den Komplex „Arktische Panorama“. Hier werden als einzige in Ungarn Humboldt-Pinguine gehalten. Die Nyíregyházer Gruppe hat sich schon mehrfach erfolgreich vermehrt. Das moderne Gehege ist mit einem Moskitonetz geschützt, um die für die Vögel tödlichen Mücken fernzuhalten. Die Pinguine sind auch unter Wasser zu beobachten.

Die große Sensation im Jahr 2007 war die Eröffnung der Seelöwenshow. Das moderne Becken und das dazugehörige Gebäude erfüllen alle Bedürfnisse der Tiere und ihrer Pfleger, während die Zuschauer dreimal täglich die Show genießen können. Im Becken leben drei junge männliche Kalifornische Seelöwen namens Gino, Leon und Alf. Das Eisbärengehege lässt sich in zwei Teile unterteilen, beide mit einem Becken. Aktuell werden zwei Männchen getrennt gehalten. Der ältere, Ootek, ist fast 30 Jahre alt, sein jüngerer Artgenosse, Jorek, ist mit 8 Jahren ein Teenager. Jorek taucht oft in seinem großen, ruhigen Becken. Der Park plant, eine junge Eisbärin zu Jorek zu holen.

Das 1999 errichtete Kegelrobbenbecken beherbergt vier Robben – drei Weibchen und einen Männchen. Unter den Weibchen ist auch ein kleines Mädchen, das 2011 hier geboren wurde und Ungarns erstes Robbenbaby ist! Ihr Gehege wird nur von einigen großen Steinen von den Rentieren getrennt. Die arktischen Vögel sind in zwei Volieren untergebracht: in einer werden Silbermöwen gezeigt, in der anderen Schneeeulen. Neben dem Arktischen Panorama befindet sich das Verwaltungsbüro, daneben lebt in einem geräumigen Gehege ein Basset Hound.

Beim Verlassen des Panoramas sieht man sofort den Komplex „Grüne Pyramide“ und das Ozeanarium. Im Jahr 2010 wurde hier eine einzigartige Anlage in Ungarn und Mitteleuropa eröffnet: ein 4000 Quadratmeter großes, dreistöckiges Gebäude namens Grüne Pyramide mit Ozeanarium und Regenwaldhaus.

Im Untergeschoss der Grünen Pyramide wird die Tierwelt des Indischen Ozeans gezeigt. Besucher gehen durch einen Glaskorridor und können Haie, Rochen, Korallen und andere Lebewesen im 500.000 Liter fassenden Aquarium beobachten. Aufgrund des großen Interesses finden zweimal wöchentlich Hai-Fütterungen statt, bei denen Besucher das Frühstück des über zwei Meter langen Sandtigerhais beobachten können. Über dem Ozeanarium befindet sich der Regenwald, in dem das größte Zuchtpaar von Komodowaranen Europas vorgestellt wird. Über eine Hängebrücke gelangt man zur Orang-Utan-Anlage und zur Höhle der Angst. An einem 10 Meter hohen Wasserfall vorbei trifft man auf eine faszinierende Sammlung von schönen Reptilien.

Beim Verlassen des Gebäudes auf der linken Seite sieht man in einem der Außengehege eine seltene und besondere Tierart, das Indische Nashorn. Ein junges Zuchtpaar lebt hier getrennt voneinander. Wie viele andere Tiere wird diese Art in Ungarn nur hier gezeigt. Neben dem Gehege lebt ein interessanter Vogel, der australische Kookaburra, bekannt für seinen charakteristischen lachenden Ruf. Ein nahegelegenes Gehege ist die Heimat der größten zweihöckrigen Kamelherde des Landes. Nicht weit davon steht ein Zierbrunnen neben einem großen Gebäude: dem Jungle Hotel, Ungarns einzigem Hotel im Zoo.