Niasvizh

Nationales Historisch-Kulturelles Museum-Reservat „Njaswisch“
Das Nationale Historisch-Kulturelle Museumsreservat „Njaswisch“ lädt Sie ein, unsere kleine Stadt zu besuchen, die 112 km südwestlich von Minsk liegt. Nur in Njaswisch können Sie die Geschichte von Belarus mit eigenen Augen sehen und im wahrsten Sinne des Wortes berühren, indem Sie das berühmte Schloss- und Parkensemble sowie die Corpus-Christi-Kirche besuchen, die beide in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurden. Außerdem erwarten Sie das Rathaus, das Sluzker Tor und zahlreiche weitere architektonische Denkmäler. Heute ist Njaswisch ein modernes Tourismuszentrum mit stilvollen Cafés und Restaurants, vielen Souvenirläden und einer reichen Museumsausstellung. Komfortable Hotels, darunter im Schloss selbst, bieten Ihnen die Möglichkeit, die Stadt zu entdecken und sich in historischer Umgebung zu erholen.
Sehenswürdigkeiten von Njaswisch
Schloss- und Parkensemble (16.–19. Jahrhundert)
Im Nordosten der Stadt an den Teichen des Flusses Usha gelegen, war das Schloss von 1583 bis 1939 die Residenz der mächtigen Fürstenfamilie Radziwill und das Zentrum der Njaswischer Ordynacja. In 400 Jahren vereinte das Schloss verschiedene architektonische Stile: Renaissance, Klassizismus, Barock, Rokoko, Jugendstil und Neoklassizismus. Seit 2005 gehört das Ensemble zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Corpus-Christi-Kirche
Die erste Kirche im barocken Stil in Osteuropa. Der Bau dauerte sechs Jahre (1587–1593), geweiht wurde sie am 7. Oktober 1601. In der Kirche befindet sich die Krypta der Familie Radziwill – die drittgrößte Familiengruft Europas nach den Habsburgern und Bourbonen.
Rathaus von Njaswisch
Das älteste erhaltene Rathaus in Belarus, erbaut 1596, umgebaut 1752. Es überstand mehrere Brände, wobei der letzte im Jahr 1838 das Aussehen erheblich veränderte. Die Restaurierung wurde 2004 abgeschlossen, das ursprüngliche Erscheinungsbild wurde wiederhergestellt. Merkmale: Spätbarock und Renaissance.
Sluzker Tor
Das einzige erhaltene Stadttor in Belarus, Teil der einstigen Stadtbefestigungen. Im zweiten Stock befindet sich eine katholische Kapelle.
Handwerkerhaus
Das einzige erhaltene städtische Wohnhaus aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit barocker Fassade in Belarus.
Ehemaliges Benediktinerinnenkloster
Das erste katholische Frauenkloster in Belarus. Der Backstein-Komplex mit der St.-Euphemia-Kirche wurde von 1593 bis 1596 erbaut, die Weihe erfolgte 1597. Wohn- und Wirtschaftsgebäude sind erhalten geblieben.
Ehemaliges Bernhardinerkloster
Erbaut 1598 zusammen mit der Kirche der Heiligen Katharina. Ein Klostergebäude ist bis heute erhalten.

