Kirche der Bernhardinerpatres in Krakau

Medaillen am Eingang erhältlich!
Die Kirche des hl. Bernhardin von Siena und das Bernhardinerkloster befinden sich am Fuße des Wawel-Hügels an der Ecke der Straßen Bernardyńska und Stradom.
Die aus Ziegeln und teilweise aus Stein erbaute Kirche ist eine dreischiffige Basilika mit einem Querschiff, einer Kuppel an der Vierung und zwei Türmen. Der dreijochige Chor wird von Anbauten flankiert: auf der Südseite die Kapelle der hl. Anna und die Sakristei, auf der Nordseite die Kapelle des seligen Simon von Lipnica und ein kleiner Lagerraum. Westlich schließt sich ein viereckiger Klosterkomplex an.
Die Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts (1659–1680) an der Stelle eines während der Schwedenkriege zerstörten Bernhardinerheiligtums errichtet. Sie wurde zwar nicht umgebaut, aber im Laufe der Geschichte mehrfach renoviert. Die Innenausstattung hingegen wurde erheblich verändert.
Umfangreiche Restaurierungsarbeiten im Inneren fanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, in den 1920er Jahren und zwischen 1967 und 1969 statt. Dabei veränderte sich die Farbgebung der Wände und Altäre.
Die aktuellen Renovierungs- und Konservierungsarbeiten am Bernhardinerkloster begannen mit der Fassade. Zwischen 1998 und 2001 wurden die Front- und Seitenfassaden der Kirche und des Klosters an der Bernardyńska-Straße restauriert.
Die Arbeiten im Kircheninneren begannen 2003 mit der Restaurierung der Kapelle des seligen Simon von Lipnica, in der sich die Reliquien des zukünftigen Heiligen befinden. Der marmorne Altar aus dem 17. Jahrhundert und das Grab des seligen Simon wurden ebenso restauriert wie das Altarbild von Jan Gotthard Brekhoff und ein Gemälde in der südlichen Wandnische, das den betenden Simon zeigt, umgeben von 11 Szenen aus seinem Leben.
