Festung Silberberg Festung Silberberg Festung Silberberg Festung Silberberg
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Festung Silberberg

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Die Festung Silberberg (Twierdza Srebrna Góra) ist ein einzigartiges Denkmal des europäischen Kulturerbes und eine der bedeutendsten Attraktionen Niederschlesiens. Zum Zeitpunkt ihrer Erbauung (1763–1785) gehörte sie zu den modernsten Festungsanlagen Europas. Besondere Bewunderung erregte – und erregt noch heute – der mächtige Donjon, eines der interessantesten Bauwerke der neuzeitlichen Befestigungsarchitektur.

Doch die Festung Silberberg ist kein einzelnes Bauwerk, sondern ein ganzer Komplex von Forts, die über der Stadt thronen. Sie besteht aus sechs Forts und mehreren Bastionen. Ihr Kern ist eine Gruppe von Bastionen mit dem Donjon in der Mitte. Dieser verfügte über 151 Kasematten auf drei Ebenen. Mit riesigen Vorratsräumen, Brunnen, einer Waffenkammer, einer Kapelle, einem Gefängnis, einem Krankenhaus, einer Bäckerei, einer Brauerei, Werkstätten und einem Pulvermagazin war das Fort völlig autark.

Es bot Platz für 3.756 Soldaten und enorme Vorräte an Munition, Brennstoff und Lebensmitteln. Zur Verteidigung dienten 264 Kanonen und Mörser. Innerhalb der Festung wurden 9 Brunnen gegraben, darunter der tiefste (84 m) im Fort Ostróg. Die Ausdehnung und strategische Lage dieser Anlage zählen sie zu den größten Bergbefestigungen Europas.

Im Jahr 2002 wurde der erste Festungskulturpark Polens in Silberberg gegründet, der sich seither maßgeblich für die Restaurierung und touristische Erschließung der Festung einsetzt. Einen weiteren Impuls für die Vermarktung gab 2007 die Gründung der Reenactment-Gruppe Infanterie-Regiment von Alvensleben (Nr. 33), deren Uniformen an die Garnison aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges erinnern. Seitdem führen „Soldaten“ die Besucher durch die Festung, demonstrieren historische Waffen und präsentieren militärische und bergbauliche Funde aus der Region – die Grundlage für ein künftiges Festungsmuseum.