
Adresse:
Ośrodek Kultury Morskiej
ul. Tokarska 21-25
80-888 Gdańsk
tel. 58/ 329 87 00
Danziger Kran

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Das 2012 eröffnete Zentrum für Maritime Kultur ist eines der modernsten Museen Polens – als einzige Einrichtung des Landes vermittelt es maritimes Wissen umfassend und interaktiv mit Multimedia-Techniken. Trotz seiner zeitgenössischen Architektur mit teilweise verglasten Wänden und Decken bezieht es sich auf die historische Bebauung Danzigs.
Sein großer Vorteil ist die Lage am Motława-Ufer – an einer der beliebtesten Touristenrouten der Altstadt. Das Zentrum grenzt direkt an den backsteinernen Kranturm (Żuraw) und erstreckt sich entlang des Rybackie Pobrzeże (Fischerufer).
Die Hauptattraktion ist die interaktive Ausstellung „Menschen-Schiffe-Häfen“ mit einem großen Becken für ferngesteuerte Schiffs- und Bootsmodelle. Besucher können hier Regatten veranstalten, Segelstellung üben oder Manöver mit Schleppern durchführen.
Man lernt Hafenarbeit kennen und kann per Gabelstapler Waren wie Reis, Kakao und Früchte verladen. Tiefseefans steuern virtuell ein Bathyscaphe zu einem Wrack. Dies ist Polens einzige Ausstellung, wo man eine Schiffsbrücke betreten und ein Rettungsmanöver versuchen kann.
Im 1. Stock zeigt „Boote der Völker“ 41 Boote von Eskimo-Kajaks bis zu Gondeln aus Norwegen, Irland, Italien, Kenia und anderen Ländern – meist Geschenke polnischer Seeleute von 1960er-80er Reisen. Multimedia-Kioske präsentieren über 1000 Fotos/Videos zu Ethnologie und Bootsbau.
Der 2. Stock ist Wechselausstellungen vorbehalten, der 3. beherbergt ein Restaurant mit Terrasse (Blick auf Speicherinsel und Museumsschiff „Sołdek“) sowie einen 100-Personen-Konferenzraum.
Historisch war das Grundstück mit dem Żuraw verbunden – zunächst als Speicher mit Steildach (17./18. Jh.), später Wohnhaus (19. Jh.). Nach Kriegszerstörung entstand hier in den 1950ern ein Heizwerk. Seit 1977 nutzte es das Maritime Museum als „Koloniallager“ für Büros, Lager und Ausstellungen.
