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Bleder See

Der Bleder See vom Aussichtspunkt Ojstrica (611 m) über dem See
Der Bleder See liegt in Oberkrain am Fuße der Pokljuka und ist nach dem Ort Bled benannt. Der See hat einen tektonisch-glazialen Ursprung und liegt auf 475 Metern Seehöhe. Er ist 2.120 m lang, 1.380 m breit, hat eine Fläche von 1,45 km² und ist an seiner tiefsten Stelle 30 m tief. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 12 °C. Im Juli erreicht das Wasser bis zu 25 °C. Das Wasser eignet sich auch zum Baden. An der Südseite fließt die Jezernica aus dem See. Die kleine Insel in der Mitte ist die einzige natürliche Seeinsel in Slowenien. Über dem See thront auf einem steilen Felsen die Burg Bled.
Der See ist ein bedeutendes Touristenziel und bekannt für internationale Ruderwettbewerbe. Die Insel kann man auch mit einem traditionellen Boot namens Pletna erreichen.
Die Legende über die Entstehung des Bleder Sees
Wo heute der Bleder See liegt, war einst ein blühendes, grasbewachsenes Tal mit einem Hügel in der Mitte, auf dem ein großer Fels lag. In mondhellen Nächten tanzten dort Bergfeen. Die Hirten weideten ihre Schafe in der grünen Wiese. Die Feen baten die Hirten, den Platz um den Felsen einzuzäunen, um ihr Tanzfeld zu schützen. Die Hirten ignorierten die Bitte und ließen ihre Schafe weiter das Gras fressen. Die Feen warnten, sie würden selbst handeln. Doch die Hirten lachten nur. Bald war kein Gras mehr da, nur harter Boden. Die schönste Fee verletzte sich beim Tanzen. Die zornigen Feen riefen Quellen und Bäche aus den Bergen herbei, die das Tal überfluteten. Nur der Hügel mit dem Felsen blieb als Insel übrig. Dort konnten die Feen nun ungestört tanzen. Auch wenn sie längst verschwunden sind, blieb uns der märchenhafte See mit der Insel – der Bleder See.
Legende von der Entstehung der Insel
Einst standen auf den Wiesen und Weiden eine Kapelle der Muttergottes. Die Tiere liefen oft hinein, da sie nicht eingezäunt war. Die Menschen kümmerten sich nicht darum. Trotz göttlicher Warnung geschah nichts. Schließlich überschwemmte Gott die Weiden und so entstand der See rund um die Kapelle.
Die Vision des frommen Hirten – eine andere Version
Ein Hirtenjunge namens Janek hütete Schafe für reiche Bleder. Sie behandelten ihn schlecht – oft hungrig und geschlagen. Er betete viel und brachte Blumen zur Kapelle. Eines Tages verlor er ein Schaf. In seiner Verzweiflung betete er zu Maria. Sie erschien, streichelte ihn und legte das verlorene Schaf in seine Arme. Sie sagte, er solle die Bleder warnen. Doch sie verspotteten ihn und jagten ihn fort. Maria wurde zornig und rief einen Sturm herbei. Das Dorf versank. Nur eine Insel blieb, auf die sich Janek retten konnte.
Die Geschichte der Wunschglocke
Auf Burg Bled lebte einst eine junge Frau. Räuber töteten ihren Mann und warfen ihn in den See. In Erinnerung ließ sie aus Gold und Silber eine Glocke gießen. Doch während der Überfahrt zur Insel sank das Boot. Die Witwe stiftete ihr gesamtes Vermögen für den Bau der Marienkirche und zog sich in ein Kloster in Rom zurück. Nach ihrem Tod schickte der Papst eine neue Glocke. Seitdem läuten sie die Menschen dort, um Maria ihre Wünsche und Bitten anzuvertrauen.
