Basilika der Himmelfahrt der Heiligen Jungfrau Maria in Stara Wieś

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Stara Wieś ist ein Dorf etwa 50 km südlich von Rzeszów. Der weithin sichtbare prächtige Tempel ist das größte Marienheiligtum in den Karpatenvorlanden. Es beherbergt das gekrönte Wunderbild der Entschlafung und Himmelfahrt der Jungfrau Maria aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, das nicht nur von der lokalen Bevölkerung, sondern auch von Pilgern aus der Slowakei und Ungarn verehrt wird. Von 1728 bis 1784 ehrten die Paulinerpatres Unsere Liebe Frau von Stara Wieś, und seit 1821 bis heute dienen die Jesuitenpatres der Barmherzigen Mutter von Stara Wieś. Das Kolleg Stara Wieś dient auch als Noviziat der Jesuiten der Provinz Südpolen. Das Exerzitienhaus am Kolleg wird von den Schwestern der Hingabe geleitet.
Der Tempel ist gemauert und verputzt in einem sandfarbenen Ton, der für seine Entstehungszeit typisch ist. Sein majestätisches Aussehen wird durch zwei symmetrische Türme verstärkt, die Mitte des 19. Jahrhunderts um ein Stockwerk erhöht wurden. Sie werden von kupfernen Turmspitzen gekrönt, die von denen der St.-Anna-Kirche in Krakau inspiriert sind und deren heutige Form Stanisław Krzyżanowski zu verdanken ist. Der Umbau wurde durch einen Brand im Jahr 1886 veranlasst. Die Fassade der Kirche in Stara Wieś spiegelt die spätbarocke Mode wider. Sie wird vertikal durch dezent umrissene Pilaster unterteilt, die drei Portale trennen, die mit Aufbauten gekrönt sind und in das Kircheninnere führen sowie einen eleganten Abschluss der Turmkanten bilden. Horizontal wird sie durch markante Gesimse geprägt, die das Hauptschiffniveau von den Türmen trennen. Die Fassade des Hauptschiffabschnitts ist leicht konkav-konvex, was dem Ganzen eine schlichte Eleganz und Leichtigkeit verleiht. Über den Portalen befinden sich Fenster aus klarem Glas. Durch sie wird der Tempel abends in das Licht der untergehenden Sonne getaucht.

